Fjordrally

Fjordrally
Fjordrally in Norwegen

Sonntag, 20. Mai 2018

Zebu-Loch-Huhn-Allee

Gestern noch in Tana, heute schon in Antsirabe. 170 km durch schöne Berglandschaften. Haben uns von Tana (ca. 2000 m) auf Antsirabe (ca. 1600 m) runtergearbeitet. Asphalt unter den Reifen ist zum eingewöhnen zwar ganz gut, aber in den Schlaglöchern kann man mühelos jemanden beerdigen. Wir sind durch viele kleine Orte bzw. Städtchen gefahren - sind zur Zeit ja auch noch in einem ziemlich dicht besiedelten Gebiet - und konnten uns so einen ersten Überblick über Land und Leute verschaffen. Mensch, geht es uns in Deutschland gut! So wird z. B. Wäsche im Fluss gewaschen und auf der Wiese getrocknet. Zebus weiden am Straßenrand und die Gockel an der Piste sind so stolz, dass sie bestimmt alle aus Spanien importiert sind.
In Tana war wegen der Wahlen mächtig was los. Ab 19 Uhr ist dunkel und ab 21 Uhr ist alles ruhig.

Bilderhochladen aus unerfindlichen Gründen zurzeit leider nicht möglich, wir bekommen bestimmt noch raus, woran es liegt und liefern nach.

Morgen harten Ritt vor uns, ca. 400 km bis zum Meer. Da haben wir dann zwei Nächte, die Fischwelt will ja auch erkundet werden - und das nicht nur durch den Magen.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Madagaskar wir kommen

Auf geht`s, dorthin wo der Pfeffer wächst.
Alle Formalitäten sind erledigt und die Tante Re (Tenere) ist bereits in Madagaskar, morgen geht es mit dem Flieger ins endemische Paradies.




Dienstag, 13. Juni 2017

Stau und Hitze

Der Pfingstreiseverkehr wird uns zum Verhängnis und die Heimfahrt entpuppt sich sehr Schweißtreibend. Zwischen München und Nürnberg ca. 50 Km Stop and go, aber an allen können wir nicht vorbei fahren und meine KTM zeigt das erste mal in ihrem Motorradleben sämtliche Warnlampen und ich muß zwischendurch immer mal wieder den Motor abstellen. Scheiß Stau und Hitze. Bald haben wir genug und fahren im Altmühltal von der Autobahn und cruisen ein bischen über die Dörfer und halten Ausschau nach einer Pension oder Gasthof mit Biergarten. Wir werden fündig in Kindig, ich halte an und frage noch mit aufgesetztem Helm ob es noch Zimmer gibt, was bejaht wurde und ich sofort 2 kalte Bier bestelle bevor die Motorräder auf dem Ständer stehen.
War ein sehr netter Abend im Biergarten des Gasthauses "Zum Krebs".
Morgens wieder, bei erheblich weniger Verkehr , auf die Bahn in Richtung Kassel.
3 Kilometer vor dem Kasseler Kreuz erwischt uns dann doch die Gewitterfront die wir seit einigen Kilometern schon beobachtet haben. Da wir nur noch 12 Kilometer bis nach Hause haben, geben wir alles und kämpfen uns ohne Regenklamotten durch das Unwetter. Daheim angekommen, sind wir bis auf die Unterhosen nass.
War mal wieder ein schöner und spannender Urlaub. Albanien ist wirklich eine Reise wert, es wird wahrscheinlich in ein paar Jahren nicht mehr so abenteuerlich, aber landschaftlich schön bleibt es allemal.
Für die Statisiker: Wir haben in 16 Tagen 4400 km zurückgelegt, keine Pannen oder Unfälle gehabt.

Der Heimweg

Heute morgen sind wir auf die Autobahn gefahren, es ist schon wieder so heiß und wir wollen in kühlere Gefilde. Bei Rijeka über die Grenze nach Slovenien, bis kurz vor Postonia haben wir es geschafft und dann holt uns das andere Wetterextrem ein, es zieht ein mächtiges Gewitter vor uns auf.
Wir finden bevor wir Nass wurden in Pivka ein tolles Zimmer und sind froh hier gehalten zu haben.
Mittlerweile schüttet es wie aus Eimern, aber wir sitzen in einem mexekanischem Restaurat und schauen uns das Schauspiel von innen an.

Morgens ist der Spuk vorbei und es lacht wieder die Sonne.

Kroatische Küstenstraße 31.05.

Heute sind wir auf der Küstenstraße bis Pirovac (zwischen Zadar und Split) gekommen und haben uns eine Unterkunft direkt am Strand genommen. Die heutige Hitze hat uns ordentlich zugesetzt und wir sind mal wieder Nass, diesmal aber vom Schweiß.



Kurzer Einkaufsbummel im Ort, damit die Getränkevorräte nicht zu Ende gehen, eine Kleinigkeit
gegessen, ein kaltes Bier und schon liegen wir in den Federn. Beim Bier haben wir beschlossen, morgen die Küstenstraße zu verlassen, die Hitze (ca. 30 Grad) macht uns fertig.

Dienstag, 30. Mai 2017

Grenzgänger 29.-30.05.

Gestern Morgen ging es in Boze (Albanien) nach einem netten Abend auf den Campingplatz, wir bekamen noch Besuch von 10 Bikern aus Tchechien.


Wieder „on the Road“, und haben Montenegro, Serbien und Bosnien-Herzigowina im Schnelldurchgang erledigt. Selbst die sonst strengen Grenzkontrollen gingen super schnell, nur Passport, Paper for the Motorbikes and the Greencard.



 Am späten Nachmittag haben wir es über die Grenze nach Kroatien geschafft und haben 15 km hinter Dubrovnik unsere Zelte aufgeschlagen.
Heute Vormittag sind wir mit dem Linienbus nach Dubrovnik in die historische Altstadt gefahren und haben diese besichtigt. War ein anstrengender Tag, sehr heiß und tausende von Japanern oder Chinesen die nur mit ihren Selfie-Sticks herumgerannt sind und die Welt um sich herum vergessen hatten. Eine wirklich sehenswerte Altstadt. 






Der Ruhetag vom Motorradfahren hat wirklich gut getan, aber morgen geht es weiter in Richtung Split, oder wo auch immer wir stranden.


Montag, 29. Mai 2017

Im Theth- Nationalpark 28.05.

Ein aufregender Abstecher nach Theth beschert und eine traumhafte Tour durch das Gebirge, den albanischen Alpen. Nach wieder gefühlten 1000 Kurven, die super Asphaltiert sind, geht es ins Tal nach Theth, ab der Passhöhe wird der Weg schlagartig schlecht und wir müssen 20 km übelste Pfade hinter uns bringen. 





In Theth angekommen überrascht uns ein traumhaftes Panorama und ein tolles Restaurant das uns sämtliche einheimischen Spezialitäten aufgetischt hat. Während des Essens liefen direkt vor dem Restaurant 2 kleine Braunbären auf unsere Motorräder zu und wir haben alles liegen und stehen lassen und sind raus. Die Bären waren sehr zutraulich und sind sogar an meinem Hosenbein hoch geklettert. Das ist ein Erlebnis das ich nie vergessen werde.







Es fängt mal wieder an zu regnen und wir rätseln wie wir wieder aus diesem tollen Tal raus kommen. Es wird zu Glück nicht ganz so hart und schaffen es ohne Sturz und schrammen.
Sind jetzt auf einem Campingplatz am Rande des Theth und sind guter Dinge, das wir es Morgen durch Montenegro schaffen, nur ca. 80 Km bis zur Grenze.